Für ein Gutachten, bei Führerscheinverlust wegen Drogenkonsum und/ oder Alkoholkonsum, ist es meist nötig, einen Abstinenznachweis zu erbringen. Ich will dies an dieser Stelle nur kurz anschneiden, damit ihr wisst worum es geht, denn wie lange und in welcher Form dieser Nachweis erbracht werden muß, erfahrt ihr normalerweise,in der Beratung ,durch einen Verkehrspsychologen.
Die Kontrollen finden meist beim MPI - Medizinisch-Psychologischen Institut statt, bei vielen Anbietern oftmals dort, wo dann das eigentliche MPU- Gutachten erstellt wird.
Bei Alkohol- Abstinenz-Checks, wird nach EtG (Ethylglucuronid), einem Abbauprodukt von Alkohol im Urin gefahndet.
Je nach erforderlichem Nachweiszeitraum, finden diese meist 4- 6 (halbes/ ganzes Jahr) mal statt, zu den Kontrollen wird man sehr kurzfristig geladen.
Bei der EtG- Haaranalyse, können ggf. neben Alkohol, auch Drogen oder Medikamente nachgewiesen werden. Hier können nur etwa alle drei Monate Haarproben entnommen werden.
Bei Alkohlfragen werden Urin- und Haaranalyse manchmal auch kombiniert, z.B. wenn man vor Beginn des Abstinenznachweises, schon länger nicht mehr getrunken hat.
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Dienstag, 9. Juli 2013
Freitag, 5. Juli 2013
2. Schritt: Persönliches Beratungsgespräch zur MPU- Vorbereitung
Wie bereits erwähnt, berichte ich über einen Freund und dessen Erfahrungen, sowie den Ablauf der MPU. Dieser fand ein persönliches Beratungsgespräch sehr hilfreich, zumal er endlich erfahren hat, wie lange der Nachweis für die Alkohlabstinenz zu erbringen ist.
Das MPI - Medizinisch-Psychologisches Institut, wo man die Kontrolle durchführen und letztendlich auch die eigentliche MPU machen kann, konnte oder wollte über die Dauer nichts sagen. Das muss wohl ein Verkehrspsychologe entscheiden.
Des Weiteren ging es in dem entspannt geführten Gespräch, mit dem Psychologen, um viele Fragen, wie persönliches Umfeld, Probleme, Drogen und/ oder Alkoholkonsum, Beruf, Kindheit, Krankheiten usw., um letztendlich die Gründe, für die Trunkenheit am Steuer, zu ergründen. Zudem wurde bereits versucht Auswege zu finden, wobei natürlich auch die eigene positive Grundhaltung, das Problem zu lösen, bzw. zu ergründen eine Rolle spielt.
Auch wie es mit der Vorbereitung weitergeht, etwa ob man beispielsweise eine Suchthilfe benötigt, etc. wird in der Beratung erörtert. In unserem Fall ist allerdings nur der MPU- Vorbereitungskurs und der Alkohol- Abstinenznachweis zu erbringen.
Ob dieses Gespräch wirklich nötig ist, zumal die Stunde etwa 100 Euro kostet, kann ich allerdings nicht sagen und muß jeder selbst entscheiden (vielleicht Fragen, wie z.B. zur Dauer der Abstinenz, auch vorab bei der Informationsveranstaltung ansprechen).
Das MPI - Medizinisch-Psychologisches Institut, wo man die Kontrolle durchführen und letztendlich auch die eigentliche MPU machen kann, konnte oder wollte über die Dauer nichts sagen. Das muss wohl ein Verkehrspsychologe entscheiden.
Des Weiteren ging es in dem entspannt geführten Gespräch, mit dem Psychologen, um viele Fragen, wie persönliches Umfeld, Probleme, Drogen und/ oder Alkoholkonsum, Beruf, Kindheit, Krankheiten usw., um letztendlich die Gründe, für die Trunkenheit am Steuer, zu ergründen. Zudem wurde bereits versucht Auswege zu finden, wobei natürlich auch die eigene positive Grundhaltung, das Problem zu lösen, bzw. zu ergründen eine Rolle spielt.
Auch wie es mit der Vorbereitung weitergeht, etwa ob man beispielsweise eine Suchthilfe benötigt, etc. wird in der Beratung erörtert. In unserem Fall ist allerdings nur der MPU- Vorbereitungskurs und der Alkohol- Abstinenznachweis zu erbringen.
Ob dieses Gespräch wirklich nötig ist, zumal die Stunde etwa 100 Euro kostet, kann ich allerdings nicht sagen und muß jeder selbst entscheiden (vielleicht Fragen, wie z.B. zur Dauer der Abstinenz, auch vorab bei der Informationsveranstaltung ansprechen).
Sonntag, 30. Juni 2013
Eine Grundsätzliche Frage zur Alkohol- „Idiotentest“ auf dem Fahrrad
Schon erstaunlich, wie die Medizin, bzw. Psychologie mit dem Thema Alkohol verfährt. Aus rechtlicher Sicht, ist es sicher vertretbar, dass 1,69 Promille auf dem Fahrrad (noch) die Grenze zur Fahruntüchtigkeit darstellt, irgendwo muß man schließlich Grenzen setzten. Erstaunlich finde ich jedoch, dass beispielsweise eine Frau, von 170 Meter Größe und 70 Kilo, bei diesem Wert noch fahrttüchtig sein soll, mein Kumpel mit 1,93 und 96kg, bei ca. 2 Promille jedoch nicht. Aus Sicht der Verkehrspsychologen in der Vorbereitung, ist er schon fast ein Alkoholiker und sollte möglichst auch noch eine Suchtberatung besuchen. Wir kennen uns bereits seit der Kindheit und meiner Meinung nach ist er es nicht. Sicher trinken wir im Freundeskreis relativ regelmäßig, meist am Wochenende, Alkohol und zwar meist in Form von Bier. Sicher haben wir auch eine gewisse Alkohol- Gewöhnung, aber andererseits geht es auch einige Wochen abstinent, wenn gerade keine „Feste“ anstehen und zwar ohne Entzugserscheinungen oder Schlaflosigkeit. Neben der Gewohnheit, sollte man aber auch die Statur, gute Leberwerte und sonstige körperliche Belastbarkeit, wie z.B. (in diesem Fall) Stressbelastbarkeit/ Adrenalin berücksichtigen.
Oder was meint ihr? Eure Meinung dazu gff. einfach in die Kommentarfunktion posten!
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