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Montag, 26. August 2013

Wie finde ich eine gute Beratung und Vorbereitung für den MPU- Test?

Eine gute Vorbereitung zur Medizinisch- Psychologischen- Untersuchung ist sehr wichtig und auch kostspielig. Es tummeln sich eine Menge Anbieter auf diesem Markt, seien dies "kleine" selbständige oder große Anbieter, mit Filialen in ganz Deutschland. Schließlich kann man mit der MPU und deren Vorbereitung auch gutes Geld verdienen. Außerdem möchte man mit Hilfe der MPU auch schnellstmöglich den Führerschein zurück erhalten.

Wie erkenne ich nun eine gute Beratungsstelle?

Ein Verkehrspsychologe ist zunächst einmal ein Diplom- Psychologe, mit entsprechender Zusatzausbildung, im Verkehrsbereich. Dieser sollte sich fortbilden und sich bei den jeweils aktuellen Kriterien der MPU- Gutachter auskennen.

Die Kosten sollten transparent, vorab geklärt werden, eine Rechnung ausgestellt werden.

Während der Beratungsgespräche sollten sich die Beratenden Notizen machen und sich umfassend mit deinem Fall beschäftigen, z.B. auch Unterlagen, wie Urteile oder bisherige Gutachten studieren. Sinn und Zweck ist die Ursachen des Vergehens zu erforschen, irgendwelche erfundene und auswendig gelernte Geschichten, welche man den Gutachtern vorspielen soll, haben wenige Chancen. Schließlich handelt es sich bei den Gutachtern um Psychologen, welche Schwindel schnell heraus finden! Weshalb man bei Angeboten, wie „100% Erfolgschance“ usw. welche man unter anderem im Internet finden kann, vorsichtig sein sollte, denn eine Garantie für den Erfolg beim Idiotentest gibt es keine.

Zum Abschluss der Vorbereitung, sollte man eine Teilnahmebescheinigung erhalten, welche man beim MPU- Test vorlegen kann.

Informieren kann man sich Online, z.B. auf der Homepage des/der Anbieter(s), in einem Führerschein- oder MPU- Forum. Man kann die Anbieter auch direkt in einem persönlichen Beratungsgespräch befragen. Bei manchen verursacht dies weitere Kosten, andere verrechnen diese bei Teilnahme an einem Vorbereitungskurs. Oftmals gibt es aber auch entsprechende Erfahrungen im Bekanntenkreis, wo man sich über gute Vorbereitungsstellen informieren könnte.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Was kostet das MPU- Gutachten? Preise& Gebühren für den Test o.Vorbereitung

Die Gebühren für das MPU- Gutachten, können nicht die Anbieter selbst bestimmen, sondern sind in einer Gebührenordnung festgelegt. Es handelt sich um die eigentlichen MPU- Kosten.

Hier nur die wichtigsten Gebühren, welche die allermeisten Fälle betreffen:

  • MPU Punkte 357,48 € 
  • MPU bei Alkohol 412,22 € 
  • MPU Alkohol& Punkte: 585,96 € 
  • MPU Drogenauffälligkeiten inkl. Screening 564,54 € 
  • MPU Drogen& Punkte 738,28 € 
  • MPU Drogen& Alkoholauffälligkeiten 765,65 € 
  • MPU Straftaten: 357,48 € 

Kosten und Preise für Vorbereitungskurse, Abstinenznachweise, Beratung, Ärztebelege (z.B. für Leberwerte) usw. sind nicht enthalten und müssen separat betrachtet werden. Gleiches gilt für die Höhe des Bußgeldes bei Führerscheinentzug, Verlust der Fahrerlaubnis usw.!

(Keine Gewähr- kann sich ja auch ändern)

Dienstag, 9. Juli 2013

Nachweis von Drogenabstinenz u. Alkoholabstinenz durch Urinprobe& Haaranalyse

Für ein Gutachten, bei Führerscheinverlust wegen Drogenkonsum und/ oder Alkoholkonsum, ist es meist nötig, einen Abstinenznachweis zu erbringen. Ich will dies an dieser Stelle nur kurz anschneiden, damit ihr wisst worum es geht, denn wie lange und in welcher Form dieser Nachweis erbracht werden muß, erfahrt ihr normalerweise,in der Beratung ,durch einen Verkehrspsychologen.

Die Kontrollen finden meist beim MPI - Medizinisch-Psychologischen Institut statt, bei vielen Anbietern oftmals dort, wo dann das eigentliche MPU- Gutachten erstellt wird.

Bei Alkohol- Abstinenz-Checks, wird nach EtG (Ethylglucuronid), einem Abbauprodukt von Alkohol im Urin gefahndet. Je nach erforderlichem Nachweiszeitraum, finden diese meist 4- 6 (halbes/ ganzes Jahr) mal statt, zu den Kontrollen wird man sehr kurzfristig geladen.

Bei der EtG- Haaranalyse, können ggf. neben Alkohol, auch Drogen oder Medikamente nachgewiesen werden. Hier können nur etwa alle drei Monate Haarproben entnommen werden.
Bei Alkohlfragen werden Urin- und Haaranalyse manchmal auch kombiniert, z.B. wenn man vor Beginn des Abstinenznachweises, schon länger nicht mehr getrunken hat.

Freitag, 5. Juli 2013

2. Schritt: Persönliches Beratungsgespräch zur MPU- Vorbereitung

Wie bereits erwähnt, berichte ich über einen Freund und dessen Erfahrungen, sowie den Ablauf der MPU. Dieser fand ein persönliches Beratungsgespräch sehr hilfreich, zumal er endlich erfahren hat, wie lange der Nachweis für die Alkohlabstinenz zu erbringen ist.

Das MPI - Medizinisch-Psychologisches Institut, wo man die Kontrolle durchführen und letztendlich auch die eigentliche MPU machen kann, konnte oder wollte über die Dauer nichts sagen. Das muss wohl ein Verkehrspsychologe entscheiden.

Des Weiteren ging es in dem entspannt geführten Gespräch, mit dem Psychologen, um viele Fragen, wie persönliches Umfeld, Probleme, Drogen und/ oder Alkoholkonsum, Beruf, Kindheit, Krankheiten usw., um letztendlich die Gründe, für die Trunkenheit am Steuer, zu ergründen. Zudem wurde bereits versucht Auswege zu finden, wobei natürlich auch die eigene positive Grundhaltung, das Problem zu lösen, bzw. zu ergründen eine Rolle spielt.

Auch wie es mit der Vorbereitung weitergeht, etwa ob man beispielsweise eine Suchthilfe benötigt, etc. wird in der Beratung erörtert. In unserem Fall ist allerdings nur der MPU- Vorbereitungskurs und der Alkohol- Abstinenznachweis zu erbringen.

Ob dieses Gespräch wirklich nötig ist, zumal die Stunde etwa 100 Euro kostet, kann ich allerdings nicht sagen und muß jeder selbst entscheiden (vielleicht Fragen, wie z.B. zur Dauer der Abstinenz, auch vorab bei der Informationsveranstaltung ansprechen).

Sonntag, 30. Juni 2013

Eine Grundsätzliche Frage zur Alkohol- „Idiotentest“ auf dem Fahrrad

Schon erstaunlich, wie die Medizin, bzw. Psychologie mit dem Thema Alkohol verfährt. Aus rechtlicher Sicht, ist es sicher vertretbar, dass 1,69 Promille auf dem Fahrrad (noch) die Grenze zur Fahruntüchtigkeit darstellt, irgendwo muß man schließlich Grenzen setzten. Erstaunlich finde ich jedoch, dass beispielsweise eine Frau, von 170 Meter Größe und 70 Kilo, bei diesem Wert noch fahrttüchtig sein soll, mein Kumpel mit 1,93 und 96kg, bei ca. 2 Promille jedoch nicht. Aus Sicht der Verkehrspsychologen in der Vorbereitung, ist er schon fast ein Alkoholiker und sollte möglichst auch noch eine Suchtberatung besuchen. Wir kennen uns bereits seit der Kindheit und meiner Meinung nach ist er es nicht. Sicher trinken wir im Freundeskreis relativ regelmäßig, meist am Wochenende, Alkohol und zwar meist in Form von Bier. Sicher haben wir auch eine gewisse Alkohol- Gewöhnung, aber andererseits geht es auch einige Wochen abstinent, wenn gerade keine „Feste“ anstehen und zwar ohne Entzugserscheinungen oder Schlaflosigkeit. Neben der Gewohnheit, sollte man aber auch die Statur, gute Leberwerte und sonstige körperliche Belastbarkeit, wie z.B. (in diesem Fall) Stressbelastbarkeit/ Adrenalin berücksichtigen. Oder was meint ihr? Eure Meinung dazu gff. einfach in die Kommentarfunktion posten!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Führerschein- Verbot muss nicht dauerhaft sein



Der Verlust der Fahrerlaubnis ist ärgerlich, zumal er mit Kosten, Aufwand oder gar mit Jobverlust verbunden ist.
Dennoch sollte man aufwachen und anfangen zu kämpfen. Man sollte sich klar werden, warum es dazu gekommen ist. Hier hilft Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und die Beratung durch Verkehrspsychologen, Suchtberatungsstellen usw. Letztendlich dürfte es kein Problem sein, den so genannten Idiotentest zu bestehen, denn das MPU- Gutachten ist nur der letzte und bei richtiger Vorbereitung, erfolgreiche Schritt.

Freitag, 14. Juni 2013

1. Schritt: Beratungsstellen und Informationen zur Vorbereitung finden

Die medizinisch- psychologische- Untersuchung kostet viel Geld, weshalb man gut vorbereitet sein sollte!

Zumindest in größeren Städten, gibt es oftmals recht viele Anbieter für MPU- Fragen, wer auf dem Land wohnt, muss oftmals weite Wege in Kauf nehmen. Unter den Anbietern, Vorort und teilweise auch Online, im Internet (ich persönlich würde diese Variante allerdings nicht wählen), gibt es wie immer, gute und schlechte. Gerade im Internet gibt es, neben den guten, auch Angebote, welche mit Vorsicht zu Genießen sind, andererseits kann man sich Online aber auch gut schon einmal vorab informieren.

Da beispielsweise auch die bekannten großen KFZ- Prüfkonzerne usw., zu den Anbietern gehören, zunächst folgendes zur Unterscheidung: Die Vorbereitungskurse und die eigentliche MPU, sowie der medizinische Bereich, wie z.B. für Drogen- und Abstinenznachweis, sind voneinander getrennt. Auch wenn diese, zumindest teilweise, beide von den letztendlich gleichen Mutterkonzernen angeboten werden, handelt es sich doch rechtlich, um verschiedene Unternehmen. Welche letztendlich gut sind, sollte man Vorort herausfinden, etwa durch die genannten Foren oder Erfahrungen im Bekanntenkreis, zumal es auch von Standort zu Standort Unterschiede geben dürfte.

Der erste Schritt, nachdem der MPU- Bescheid vom Amt ins Haus geflattert ist, wäre also, zu einem Informationsabend für die Vorbereitungskurse zu gehen. Diese Beratungen sollten kostenlos angeboten werden. Hier wird von einem Verkehrspsychologen der Ablauf erklärt, außerdem kann jeder zu seinem persönlichen Fall, Fragen stellen, etwa zu Ablauf und Kosten. Hinterher kann man immer noch entscheiden, welches der persönlich richtige Weg zurück zum Führerschein ist.

Ich habe zwecks der Recherche zu diesem Blog, an zwei Tagen hintereinander, sowohl die Informationsveranstaltungen zur eigentlichen MPU, als auch für die Vorbereitungskurse besucht, das verwirrt doch ein wenig. Also vielleicht besser, die MPU- Veranstaltung erst besuchen, wenn es soweit ist.
Wichtig ist zunächst einmal die richtige Vorbereitung!

Weiter geht es mit Schritt 2 und einem persönlichen Beratungsgespräch, sowie darauffolgend, den weiteren Punkten rund um den „Idiotentest“.

Dienstag, 11. Juni 2013

Warum dieser MPU- Hilfe Blog?

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Wer zur medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) muss, hat zunächst einmal viele Fragen.
Ganz egal ob es um Punkteabbau, Drogen oder Alkohol geht, praktisch jedem kann geholfen werden, man muss sich allerdings der Probleme bewusst werden. Immerhin gibt es im Jahr ca. 100000 MPU’s, man ist also nicht alleine und schon gar kein Idiot.

Einem lieben Menschen aus meinem Umfeld ist genau dieses kürzlich passiert, er bekam das Schreiben von der Führerscheinstelle und wusste erst einmal nicht, wo er anfangen, bzw. sich hinwenden sollte. Deshalb möchte ich als „Blogger“ von seinen Erfahrungen zur Vorbereitung, Kosten, Beratung usw. berichten. Z.B. an welche Stellen und Institutionen muss man sich wenden? Er wurde übrigens mit Alkohol auf dem Fahrrad erwischt und ist sicher kein starker Alkoholiker, aber man sieht: „Don't drink and drive“, sonst wird’s teuer! Erstaunlich fand ich in diesem Zusammenhang, dass er den Führerschein noch 2 Monate behalten durfte, um in dann abgeben zu müssen und dann nicht einmal mehr Fahrrad (und Mofa…) fahren zu dürfen. Beim Start des Blogs war er noch ganz am Anfang der Vorbereitung zur MPU, immer mal wieder hier reinschauen lohnt daher sicherlich. Auch wenn die jeweilige Situation und damit der Weg zum Gutachten sehr unterschiedlich sein können, hoffe ich doch, dass diese Seite eine Hilfe ist!