Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um sich auf den Idiotentest vorzubereiten. So kann man Einzelgespräche mit Verkehrspsychologen buchen oder aber in einem Vorbereitungskurs in Gruppen, mit ca. 10 Teilnehmern. Dieser dauert z.B. bei Alkohol, normalerweise, auf mehrere Tage verteilt, 18 Stunden.
Ob es bei den verschiedenen Anbietern Unterschiede gibt, kann ich leider nicht sagen, es müssen aber wohl Mindeststandards erfüllt werden. Ein Gruppenkurs scheint nicht nur wegen der geringeren Kosten, sondern auch, weil man von Erfahrungen und Probleme, im MPU Zusammenhang, anderer profitiert, sinnvoll.
Unter der Leitung eines Verkehrspsychologen, werden diverse Problematiken und Lösungen angesprochen, wie sie später auch beim eigentlichen MPU Test, zur Sprache kommen. Bei einem Kurs zum Alkohol- Idiotentest, sind das z.B. Trinkmengen und Verhalten. Ziel ist es ja letztendlich, dass man sich selbst seine Fehler eingesteht und die Gründe für das Fehlverhalten ergründet und wie man diese zukünftig vermeidet, damit man im eigentlichen Test, dem Prüfer glaubhaft machen, dass eine Alkoholfahrt nicht wieder vorkommt. Je nach Höhe Promille, muss man dem Gutachter gar glaubhaft machen, dass man gar keinen Alkohol mehr trinkt.
Bei manchen Anbietern gibt es auch noch ein abschließendes (Einzel-) Abschlussgespräch, in dem man erkennen kann, wie weit man mit der Aufarbeitung ist und ob man bereit für das eigentliche MPU- Gutachten ist.
Zudem erhält man eine Teilnahmebescheinigung, bzw. ein Teilnahmezertifikat, welches man beim MPU- Test, bei der Begutachtungsstelle, zusammen mit weiteren Belegen, wie den Abstinenznachweisen, vorlegen kann.
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Montag, 10. März 2014
Mittwoch, 31. Juli 2013
Warum lohnt Alkohol am Steuer nicht? Promillegrenzen, Auto, Fahrrad, Promillerechner
Für all jene welche den "Lappen" auch noch haben:
Ein altes Sprichwort besagt: „Alkohol am Steuer, das wird teuer“ und so ist es auch.
Die Kosten für Vorbereitung und Gutachten für eine MPU sind, wenn auch je nach Fall unterschiedlich, aber dennoch sehr hoch. Dazu kommen noch die eigentliche Strafe, Gebühren, z.B. für den Führerscheinentzug und ja nach Fall ein Bußgeld. Oftmals hat es noch weitere Auswirkungen, wie etwa der Verlust der Arbeit, bei der man zwingend einen Führerschein benötigt. Umso wichtiger ist es, die Alkoholgrenze Deutschland nicht zu erreichen, bzw. am Besten überhaupt nicht unter Alkohol Auto, Motorrad, Fahrrad usw. zu fahren. Viele sind da etwas leichtfertig, nach dem Motto: „Mich wird die Polizei schon nicht erwischen“ oder „die paar Meter kann ich auch noch fahren.“ Das Gejammer ist dann groß, wenn man doch mit Alkohol oder Drogen erwischt wird, die Promillegrenzen überschritten hat und der Führerscheinverlust droht. Noch schlimmer ist es im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall, vielleicht gar einem Personenschaden.
In anbetracht unten folgender Szenarien, sollte man sich wirklich überlegen, ob es sich lohnt, das Geld für das Taxi zu sparen, ggf. einmal nicht zu trinken oder doch betrunken Auto oder Fahrrad zu fahren. Es gibt es übrigens Online- Promillerechner, wo Mann oder Frau sehen kann, wie wenig alkoholischer Getränke es bedarf, um Promillegrenzen zu erreichen.
Ab 0,5 Promille sieht der Bußkatalog eine Geldstrafe 500 Euro vor, vier Punkte, sowie einen Monat Fahrverbot. „Wiederholungstäter“ sind mit 1000 Euro (bzw. 1500€ ab dem 3.), sowie 4 Punkten und 3 Monate Fahrverbot.
Mit ab 1,1 Promille gibt es Geldstrafen oder Freiheitsentzug und 6 Monate- 5 Jahre Entzug des Fahrerscheins. Hier muß man auch zum Idiotentest, während es bei den anderen Fällen, davon abhängt wie der Punktestand ist.
Wer einen Unfall verursacht muß mit weiteren Folgen, wie beispielsweise die Zahlung von Schmerzengeld rechen.
Bei Konsum von Drogen sieht es noch einmal anders aus.
Die Fahrerlaubnis verliert man normalerweise, zumindest im ersten Fall, erst ab 1,6 Promille, wenn man den MPU- Test nicht besteht.
Allerdings beschreibe ich, auf diesen Seiten, genau diesen speziellen Fall: Für die MPU hat man 2 Monate Zeit, was aber gar nicht möglich ist, da man ja den Abstinenznachweis für Alkohol erbringen muß, was seine Zeit braucht. Also ist die Fahrerlaubnis, für Kraftfahrzeuge und Fahrrad (!) spätestens nach zwei Monaten weg. Deshalb sollte man sich in diesem Fall sofort mit den Fragen, wie Vorbereitung, rund um den MPU- test befassen und auch gleich mit der Abstinenz beginnen. Im besten Fall (je nach Länge der festgesetzten Alkoholanalyse, was natürlich auch von der Höhe der Promille usw. abhängt), kann man dann in ca 4- 7 Monaten, mit der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis rechnen.
Bei diesen Folgen, sollte man sich also genau überlegen, ob man betrunken am Straßenverkehr teilnehmen sollte (eigentlich ja auf keinen Fall)! Dies gilt übrigens auch für auffällige Fußgänger!
(Stand 07/2013/ ohne Gewähr)
Ein altes Sprichwort besagt: „Alkohol am Steuer, das wird teuer“ und so ist es auch.
Die Kosten für Vorbereitung und Gutachten für eine MPU sind, wenn auch je nach Fall unterschiedlich, aber dennoch sehr hoch. Dazu kommen noch die eigentliche Strafe, Gebühren, z.B. für den Führerscheinentzug und ja nach Fall ein Bußgeld. Oftmals hat es noch weitere Auswirkungen, wie etwa der Verlust der Arbeit, bei der man zwingend einen Führerschein benötigt. Umso wichtiger ist es, die Alkoholgrenze Deutschland nicht zu erreichen, bzw. am Besten überhaupt nicht unter Alkohol Auto, Motorrad, Fahrrad usw. zu fahren. Viele sind da etwas leichtfertig, nach dem Motto: „Mich wird die Polizei schon nicht erwischen“ oder „die paar Meter kann ich auch noch fahren.“ Das Gejammer ist dann groß, wenn man doch mit Alkohol oder Drogen erwischt wird, die Promillegrenzen überschritten hat und der Führerscheinverlust droht. Noch schlimmer ist es im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall, vielleicht gar einem Personenschaden.
Promillerechner
In anbetracht unten folgender Szenarien, sollte man sich wirklich überlegen, ob es sich lohnt, das Geld für das Taxi zu sparen, ggf. einmal nicht zu trinken oder doch betrunken Auto oder Fahrrad zu fahren. Es gibt es übrigens Online- Promillerechner, wo Mann oder Frau sehen kann, wie wenig alkoholischer Getränke es bedarf, um Promillegrenzen zu erreichen.
Promillegrenzen und Bußgelder in Deutschland (außerhalb der Probezeit)
Auto:
Zwischen 0,3 und bis unter 0,5 Promille ist eine hat Glück, wenn keine Anzeichen für Fahrunsicherheit zeigt. Zeigt man diese aber und/ oder es kommt zu einem Unfall, macht man sich strafbar bei und es drohen 7 Punkten und Geld- oder Freiheitsstrafe und FührerscheinentzugAb 0,5 Promille sieht der Bußkatalog eine Geldstrafe 500 Euro vor, vier Punkte, sowie einen Monat Fahrverbot. „Wiederholungstäter“ sind mit 1000 Euro (bzw. 1500€ ab dem 3.), sowie 4 Punkten und 3 Monate Fahrverbot.
Mit ab 1,1 Promille gibt es Geldstrafen oder Freiheitsentzug und 6 Monate- 5 Jahre Entzug des Fahrerscheins. Hier muß man auch zum Idiotentest, während es bei den anderen Fällen, davon abhängt wie der Punktestand ist.
Wer einen Unfall verursacht muß mit weiteren Folgen, wie beispielsweise die Zahlung von Schmerzengeld rechen.
Bei Konsum von Drogen sieht es noch einmal anders aus.
Fahrrad:
Auf dem Fahrrad muß man ab 1,6 Promille zur MPU, mit Unfall oder Auffälligkeiten, kann es aber schon ab 0,3 teuer werden.Die Fahrerlaubnis verliert man normalerweise, zumindest im ersten Fall, erst ab 1,6 Promille, wenn man den MPU- Test nicht besteht.
Allerdings beschreibe ich, auf diesen Seiten, genau diesen speziellen Fall: Für die MPU hat man 2 Monate Zeit, was aber gar nicht möglich ist, da man ja den Abstinenznachweis für Alkohol erbringen muß, was seine Zeit braucht. Also ist die Fahrerlaubnis, für Kraftfahrzeuge und Fahrrad (!) spätestens nach zwei Monaten weg. Deshalb sollte man sich in diesem Fall sofort mit den Fragen, wie Vorbereitung, rund um den MPU- test befassen und auch gleich mit der Abstinenz beginnen. Im besten Fall (je nach Länge der festgesetzten Alkoholanalyse, was natürlich auch von der Höhe der Promille usw. abhängt), kann man dann in ca 4- 7 Monaten, mit der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis rechnen.
Bei diesen Folgen, sollte man sich also genau überlegen, ob man betrunken am Straßenverkehr teilnehmen sollte (eigentlich ja auf keinen Fall)! Dies gilt übrigens auch für auffällige Fußgänger!
(Stand 07/2013/ ohne Gewähr)
Dienstag, 30. Juli 2013
Begutachtungsstellen: Wo kann ich das MPU- Gutachten machen?
Das Ziel einer MPU ist die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis, denn ohne diese, sollte man auf gar keinen Fall fahren!
Zu früheren Zeiten, wurde vom Staat, als alleinige Test- Prüfstelle, das TÜV- MPI beauftragt.
Inzwischen gibt es weitere Begutachtungsstellen, wie beispielsweise Pima, Dekra, AVUS, IAS usw., bei welchen man die unterschiedlichen medizinisch- psychologischen Gutachten machen kann.
Wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, sind die Preise und Gebühren überall gleich. Ebenfalls erwähnt wurde, dass dies für die Kosten der Vorbereitung aber nicht gilt und dass diese vom eigentlichen Gutachten getrennt zu betrachten sind, was auch für die Anbieter gilt!
Nicht alle Gutachterstellen, der diversen Träger, sind auch in allen Regionen und Städten zu finden, zumal diese sowieso nur in größeren Städten ihre Niederlassungen haben. Auch qualitativ, kann es Unterschiede geben (wobei natürlich alle eine staatliche Zulassung haben), es könnte ja beispielsweise vorkommen, dass in einem Institut- X in Hannover, München, Köln oder Berlin, gute Verkehrspsychologen am Werk sind, in der Prüfstelle Hamburg aber weniger gute.
Hier sollte man sich Vorort, z.B. zu Erfahrungen im Bekanntenkreis erkundigen oder natürlich Online, wie z.B. in einem MPU- Forum informieren.
Zu früheren Zeiten, wurde vom Staat, als alleinige Test- Prüfstelle, das TÜV- MPI beauftragt.
Inzwischen gibt es weitere Begutachtungsstellen, wie beispielsweise Pima, Dekra, AVUS, IAS usw., bei welchen man die unterschiedlichen medizinisch- psychologischen Gutachten machen kann.
Wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, sind die Preise und Gebühren überall gleich. Ebenfalls erwähnt wurde, dass dies für die Kosten der Vorbereitung aber nicht gilt und dass diese vom eigentlichen Gutachten getrennt zu betrachten sind, was auch für die Anbieter gilt!
Nicht alle Gutachterstellen, der diversen Träger, sind auch in allen Regionen und Städten zu finden, zumal diese sowieso nur in größeren Städten ihre Niederlassungen haben. Auch qualitativ, kann es Unterschiede geben (wobei natürlich alle eine staatliche Zulassung haben), es könnte ja beispielsweise vorkommen, dass in einem Institut- X in Hannover, München, Köln oder Berlin, gute Verkehrspsychologen am Werk sind, in der Prüfstelle Hamburg aber weniger gute.
Hier sollte man sich Vorort, z.B. zu Erfahrungen im Bekanntenkreis erkundigen oder natürlich Online, wie z.B. in einem MPU- Forum informieren.
Donnerstag, 18. Juli 2013
Was kostet das MPU- Gutachten? Preise& Gebühren für den Test o.Vorbereitung
Die Gebühren für das MPU- Gutachten, können nicht die Anbieter selbst bestimmen, sondern sind in einer Gebührenordnung festgelegt. Es handelt sich um die eigentlichen MPU- Kosten.
Hier nur die wichtigsten Gebühren, welche die allermeisten Fälle betreffen:
Kosten und Preise für Vorbereitungskurse, Abstinenznachweise, Beratung, Ärztebelege (z.B. für Leberwerte) usw. sind nicht enthalten und müssen separat betrachtet werden. Gleiches gilt für die Höhe des Bußgeldes bei Führerscheinentzug, Verlust der Fahrerlaubnis usw.!
(Keine Gewähr- kann sich ja auch ändern)
Hier nur die wichtigsten Gebühren, welche die allermeisten Fälle betreffen:
- MPU Punkte 357,48 €
- MPU bei Alkohol 412,22 €
- MPU Alkohol& Punkte: 585,96 €
- MPU Drogenauffälligkeiten inkl. Screening 564,54 €
- MPU Drogen& Punkte 738,28 €
- MPU Drogen& Alkoholauffälligkeiten 765,65 €
- MPU Straftaten: 357,48 €
Kosten und Preise für Vorbereitungskurse, Abstinenznachweise, Beratung, Ärztebelege (z.B. für Leberwerte) usw. sind nicht enthalten und müssen separat betrachtet werden. Gleiches gilt für die Höhe des Bußgeldes bei Führerscheinentzug, Verlust der Fahrerlaubnis usw.!
(Keine Gewähr- kann sich ja auch ändern)
Mittwoch, 17. Juli 2013
Wie viel Zeit benötigt man für die Beratung& Vorbereitung der MPU (Idiotentest)?
Wer wegen Drogen- und/ oder Alkoholauffälligkeiten zur MPU muß, sollte sich natürlich schnellstens über den Ablauf der Vorbereitung informieren. Hat man die Informationsveranstaltungen und ggf. das Beratungsgespräch hinter sich, hat man normalerweise erstmal relativ viel Zeit. Auch wenn das vielen, gerade wenn der Beruf vom Führerschein abhängt, gar nicht recht ist, aber es dauert eben seine Zeit.
Natürlich muss man auch ab und an zum Abstinenznachweis antreten und irgendwann sollte man den Vorbereitungskurs absolvieren. Dies ist natürlich auch von der persönlichen Situation abhängig und was die Verkehrspsychologen einem raten. Soll man etwa zusätzlich einen Kurs bei der Suchthilfe, etc absolvieren, muss man natürlich auch mehr Zeit investieren.
Den eigentlichen Vorbereitungskurs kann man, je nach Anbieter, im günstigsten Fall, an 6 Terminen absolvieren. Praktisch für Arbeitnehmer ist, dass diese Kurse oftmals an Samstagen (Anbieterabhängig) angeboten werden.
Allerdings sollte man dies auch nicht zu knapp vor dem eigentlichen MPU- Gutachten planen, benötigt doch die Anmeldung dazu, auch noch etwas Zeit. Nicht vergessen sollte man natürlich ggf., seinen Führerschein rechtzeitig neu zu beantragen!
Natürlich muss man auch ab und an zum Abstinenznachweis antreten und irgendwann sollte man den Vorbereitungskurs absolvieren. Dies ist natürlich auch von der persönlichen Situation abhängig und was die Verkehrspsychologen einem raten. Soll man etwa zusätzlich einen Kurs bei der Suchthilfe, etc absolvieren, muss man natürlich auch mehr Zeit investieren.
Den eigentlichen Vorbereitungskurs kann man, je nach Anbieter, im günstigsten Fall, an 6 Terminen absolvieren. Praktisch für Arbeitnehmer ist, dass diese Kurse oftmals an Samstagen (Anbieterabhängig) angeboten werden.
Allerdings sollte man dies auch nicht zu knapp vor dem eigentlichen MPU- Gutachten planen, benötigt doch die Anmeldung dazu, auch noch etwas Zeit. Nicht vergessen sollte man natürlich ggf., seinen Führerschein rechtzeitig neu zu beantragen!
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